All die verdammt perfekten Tage

All die verdammt perfekten Tage von Jennifer Niven

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Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

Mein Leseempfinden:

Theodore Finch findet immer die richtigen Worte, viel besser als ich. Er sollte an meiner Stelle der Schreiber sein… (S. 166)

Einfach nur fantastisch!, dies ist mir direkt eingefallen, als ich das Buch gelesen habe und schon ab der ersten Seite, wo man in die Geschichte „reingeworfen“ wird. Sofort wird klar, dass Violet und Finch eine besondere Freundschaft führen, die selten ist und eigentlich nicht hätte sein sollen.

Wer kann schon von sich behaupten, dass er jemanden auf einem Turm kennengelernt hat und dieserjenige einem das Leben rettete und ich später für ein Projekt für amerikanische Landeskunde durch ganz Indiana fahrt und dort sogar eine Achterbahn in einem Garten seht? Genau dies kann Violet dank Fich.

Der Schreibstil mit dem Wechsel des Erzählers aus der Ich- Perspektive zwischen Violet und Finch hat mir sehr gut gefallen, da beide Seiten sehr authentisch geschrieben wurden.

Die Geschichte ist wirklich der Hammer! Die Protagonisten hätten unterschiedlicher gar nicht sein können… Theodore Finch, der Freak mit seiner verkorksten Familie, der immer wache und schlafende Phasen hat und Violet Markey, die seit dem Verlust ihrer Schwester nicht mehr Auto fährt und die Lust am Schreiben verloren hat. Doch beide verbindet etwas ganz Besonderes…

Mein Fazit:

Dieses Buch ist eine Achterbahn der Gefühle… man fühlt mit den Protagonisten und lernt das Leben schätzen. So gefühlvoll und doch ehrlich kann kaum jemand schreiben. Ich kann es wirklich allen empfehlen, die das Schicksal ist ein mieser Verräter oder Mein Herz und andere schwarze Löcher gelesen und geliebt haben, da dieses Buch genauso tragisch schön ist und genauso viele Weisheiten enthält! Jennifer Niven erschafft eine Welt in der Freude und Leid gleichgestellt sind und auch gleichzeitig vorkommen können.

fünf Blumen

 

 

Lesen ist kein Hobby.

Lesen ist kein Hobby?

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Quelle:we heart it

Ich habe schon oft erfahren, dass für viele Lesen nicht als Hobby zählt. Ich glaube, dass man viele dann als hobbylos bezeichnen könnte, denn es ist ein sehr zeitintensives Hobby…allein schon das Lesen nimmt immer viel Zeit in Anspruch, jedoch ist Lesen vielmehr als nur ein Buch lesen, zum Lesen gehört auch noch Rezensionen schreiben, Rezensionen lesen, Bücher suchen, Bücher kaufen, Bücherregale bestaunen, Bücherregale umstellen, …

Klar wird man durchs Lesen nicht sportlich fit, jedoch geistlich auf jedem Fall. Deine Rechtschreibung und dein Verständnis von Texten wird gefördert, was oft ein großer Vorteil sein kann. Außerdem lernst du viele Orte kennen, an denen du noch nie warst oder sogar noch nie etwas von diesen gehört hast.

Außerdem tauchst du durch Bücher in eine andere Welt ein und vergisst für einen Moment alles andere und kannst komplett entspannen. Dadurch kannst du danach tiefenentspannt wieder durchstarten.

Aber was für mich das Beste ist, ist, dass du dir durchs Lesen deine Fantasie beflügelst (ich hasse diesen Spruch, aber er passt irgendwie ganz gut), weil du dir einfach alles vorstellen kannst und es dabei keine Grenzen gibt.

Eine Leidenschaft kann eine starke Liebe ausdrücken, aber auch ein Zustand während du ein starkes Gefühl empfindest und beides passt einfach perfekt zum Lesen und dadurch haben die Leute recht, dass es kein Hobby ist, denn es ist viel mehr als das. Eine Leidenschaft.

Club der roten Bänder

Club der roten Bänder von Albert Espinosa

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Albert Espinosa ist vierzehn Jahre alt, als er an Knochenkrebs erkrankt. Doch statt zu resignieren, nimmt er den Kampf gegen die Krankheit auf. Mit fünf anderen „Todgeweihten“ gründet er den Club der roten Bänder. Gemeinsam finden sie heraus, wie Glücklichsein wirklich geht. Albert ist davon überzeugt, dass eine Glücksakte viel wichtiger ist als eine Krankenakte mit Fieberkurve. Als sein Bein amputiert werden muss, veranstaltet er eine Abschiedsparty für das Bein. Seine Glücksregeln stecken voller Humor und Optimismus und zeigen: Glück, das nicht auf der Hand liegt, sondern sich erst auf den zweiten Blick zeigt, ist dafür umso intensiver.

Mein Leseempfinden:

Was mir am Anfang direkt aufgefallen ist, ist, dass es ein sehr ausführliches Inhaltsverzeichnis gibt, welches wirklich selten und einem einen ausführlichen Einblick in das Buch gibt. Es war das erste Buch, wo ich das Vorwort echt interessant war und man richtig neugierig auf das weitere Geschehen in dem Buch wird, denn schon das Vorwort berührt einem auf eine ganz besondere Weise, da schon dort klar wird, dass Albert Espinosa ein großer Kämpfer ist.

Ich weiß wirklich nicht, ob dies ein Roman oder eine Biografie ist, denn es hat zwar einen Leitfaden, jedoch wird keine Spannung aufgebaut und eine grundsätzliche Geschichte gibt es auch nicht, sondern eher erzählt Albert von Dingen, die er während dem Kampf gegen den Krebs gelernt hat und gibt einem wirklich gute Tipps, wie man glücklich werden kann.

Ein Gelber ist ein ganz besonderer Mensch in unserem Leben und über diese berichtet Albert, indem er sich seine gelbe Welt erträumt und einem mitnimmt in diese Welt, worüber man echt glücklich ist, weil man dadurch die Welt durch ganz andere Augen sieht und sein Leben zu schätzen lernt.

Wer Fan der Fernsehserie ist, muss dies auf jedem Fall lesen, es ist zwar nicht die Geschichte zu der Serie, gibt einem aber auf jedem Fall viele weitere Informationen und man erkennt Parallelen zwischen Alberts Geschichte und der Serie.

Der Schreibstil wirkt organisiert und ist gut unterteilt, so dass man sich gut zurechtfinden kann. Das weitere Besondere ist, dass sich in der Unterteilung an das Gedicht Autobiografie von Gabriel Celaya hält.

Das einzige, was negativ ist, ist, dass Albert einem einfach nicht loslässt und man immer über dieses Buch und seinem Autor nachdenken muss.

Mein Fazit:

Es ist eine sehr berührende Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht und einem zum Nachdenken bringt. Obwohl es mit seinen 224 Seiten nicht wirklich dick ist, sollte man sich trotzdem fürs Lesen viel Zeit nehmen, damit die Worte zu einem durchdringen können.

Dana

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Dance of Shadows

Dance of shadows von Yelena Black

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Die New Yorker Ballettakademie bedeutet für Tanzbegeisterte die Erfüllung aller Träume – für die junge Vanessa ist sie allerdings noch mehr als das: Dort tritt sie als Schülerin in die riesigen Fußstapfen ihrer älteren Schwester Margaret, einer Ausnahmetänzerin, die vor drei Jahren spurlos verschwand. Vanessa ahnt nicht, dass er begonnen hat, der Tanz auf dem Vulkan.

Mein Leseempfinden:

Ich bin auf dieses Buch erst richtig aufmerksam geworden durch das super schöne Cover und es hörte sich interessant an.

Auch wenn ich vorher noch nie von dem Buch gehört habe, wollte ich es sofort lesen und es konnte mich echt überzeugen!

Am Anfang war mir gar nicht richtig bewusst, was Tanze dein Leben bedeutet, aber als ich endlich die letzte Seite gelesen habe, war ich echt überzeugt und wusste auch die Bedeutung des Spruches.

Der Prolog, der mit der Tänzerin Chloe zu tun hat, hat mich erst verwirrt, jedoch hinterher hat es einem geholfen, das Buch zu verstehen.

Am Anfang hatte ich jedoch ein bisschen Angst, dass dies nur ein langweiliger Internats- Roman wird in dem es nur um das Tanzen geht, jedoch wurde sehr schnell Spannung aufgebaut und man wurde richtig süchtig nach der Story.

Natürlich ging es in diesem Buch viel um das Tanzen, da es sich an der berühmten New Yorker Balletakademie abspielte und es war toll, mal zu erfahren, was eine Ballerina beim Tanzen denkt und Spürt. Was jedoch verwirrend war, war das nur Fachbegriffe für die Tanzschritte benutzt wurden und ich persönlich nicht wusste, was diese bedeuten und konnte mir dadurch manche Stellen nicht vorstellen.

Der Schreibstil hat mich manchmal verwirrt, denn obwohl er aus der Sicht der dritten Person geschrieben ist, hatte ich oft das Gefühl, dass es aus der Ich- Perspektive von Vanessa geschrieben wurde und dies hat mich oft verwirrt, wenn ich gemerkt habe, dass dies nicht der Fall war.

Mein Fazit:

Es ist auf jedem Fall kein Buch für jemanden, der Tanzen hasst, jedoch muss man das Tanzen nicht lieben, um dieses Buch zu mögen, da nicht nur Vanessas Tanzen magisch ist. Zwar ist es nicht eines meiner Highlights, aber auch jedem Fall ein gutes Buch für zwischendurch. Was bei mir auch punkten konnte, ist, dass es in New York spielt und ich es einfach genieße mehr über diese Stadt zu erfahren und der leichte Touch einer Internatsgeschichte, die hinterher aber eher zum Thriller wird, konnte mich auch auf jedem Fall überzeugen.

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Together forever

Together forever- verletzte Gefühle von Monica Murphy

Inhalt:Verletzte Gefühle

Ich liebe Colin wie wahnsinnig, aber es haben zu viele Dämonen von ihm Besitz ergriffen. Wenn er sich mir jetzt nicht öffnet, wird er niemals der Richtige sein und der Partner, den ich brauche. Ich habe ihm einen Monat Zeit gegeben, aber jetzt gehe ich. Wenn es wirklich stimmt, wie sehr er mich liebt: Er weiß, wo er mich finden kann.

Meine Meinung:

Ich habe schon die beiden ersten Bände dieser Reihe geliebt und mich schon richtig auf den dritten gefreut, doch hier wartet auf jedem Fall eine große Änderung auf einen: die Protagonisten wechseln von Fable und Drew zu Jen und Colin.

Dies ist auf jedem Fall eine große Änderung, die ich anfangs gar nicht mochte, da mir Colin nicht sehr sympatisch war und ich mich auch schon gefreut habe, wie es mit Fable und Drew weitergeht.

Aber es hat sich herausgestellt, dass auch die Geschichte von Colin und Jen interessant ist und einen in ihren Bann zieht, weil die Beziehung zwischen ihnen anders als erwartet ist und man wirklich mehr über die beiden erfahren will und man wird nicht enttäuscht! Natürlich geschieht die Geschichte in der Gegenwart, jedoch erfährt man zwischendurch auch noch viel üver die Vergangenheit der beiden und manche Dinge werden einem klar udn vorallem stellt sich herraus, dass Colin wirklich bemüht ist seine Versprechen zu halten und Jen kann einem manchmal wirklich leid tun.

Der Schreibstil war ähnlich wie schon vorher und die Perspektive wechselte weiterhin zwischen Colin und Jen und dies wurde auch perfekt ausgeführt. Die Sprache richtet sich eher an jüngere Leser, da diese angesprochen werden sollen.Was mir aber gefehlt hat, waren die Zitate bei jedem Kapitel, die es hier leider nicht gibt.

Was mir persönlich auch gut gefallen hat, ist dass Drew und Fable auch noch in dem Buch vorkommen, zwar sind sie nicht die Protagonisten, aber man erfährt trotzdem hin und wieder etwas über sie, da sie im Leben von Colin und Jen eine große Rolle spielen und diesen natürlich auch Neuigkeiten verkünden.

Mein Fazit:

Monica Murphy hat diese Reihe auf jedem Fall toll weitergeführt udn es ist auf jedem Fall eine Kaufempfehlung für die Fans von Monica Murphy`s Schreibstil, der wirklich klasse ist. Leider geht es hier nicht mit Drew und Fable weiter, doch Colin udn jen sind genauso interessant wie die beiden und man sollte ihnen wirklich eine Chance geben.

Eine Vorraussetzung ist natürlich, dass man die ertsen beiden Teile gelesen hat, da trotz des Wechsels Unklarheiten entstehen könnten.

Dana

Interesse?

http://www.randomhouse.de/Tahttps://wordpress.com/post/danasbuchtraum.wordpress.com/236schenbuch/Verletzte-Gefuehle/Monica-Murphy/Heyne/e471703.rhd

Erster Band:

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Total-verliebt/Monica-Murphy/Heyne/e471691.rhd