Mein bester letzter Sommer

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag

Inhalt:9783453270121_Cover

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …

Mein Leseempfinden:

Ich finde schon das Cover und der Titel machen schon neugierig und wenn man dann den Buchrücken liest, ist es um einen geschehen, wenn man gerne Bücher liest, die Ähnlichkeiten mit Das Schicksal ist ein mieser Verräter haben, und genau diese Ähnlichkeiten hat das Buch, doch mir ist auch sofort aufgefallen, dass ich einige Gemeinsamkeiten mit der Protagonistin habe, welche schon im erstem Satz klarwerden und deswegen musste ich einfach wissen, wie es weitergeht!

„Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich die Zeit zurückdrehen und ihn schon viel früher finden. In meinem Kopf habe ich dieses Bild von uns beiden. Eine wunderschöne Illusion, die sich anfühlt als wäre es eine echte Erinnerung…“

Schon früh im Buch wird klar, dass es für beide die große Liebe ist, was einem natürlich freut, jedoch weiß man, dass Tessa bald sterben wird und Oskar zurückbleiben wird, aber man versucht dies die ganze Zeit zu verdrängen, weil man sieht, wie sehr sich die beiden lieben, solange, bis es nicht mehr geht und man die letzten Seiten einfach nur weinen muss.

Aber in dem Buch gibt es auch viele schöne Momente, allein schon die Liebesgeschichte von Teskar und wie sie begann, war komplett neu und beginnt schon im Prolog.

Was für mich ein echter Liebesbeweis war, war, dass Oskar mit Tessa nach Italien gefahren ist und sie viele schöne Momente hatten und auf jedem Fall einen ganz besonderen Road Trip, denn nicht jeder hat und toll war!

Tessa mochte ich sehr, da sie einen sehr starken Charakter hatte und man die Entscheidungen, die sie getroffen hat nachvollziehen konnte. Sie hatte große Pläne für ihre Zukunft, jedoch war klar, dass sie vieles nicht mehr schaffen wird. Außerdem fand ich toll, wie man sehen konnte, wie Tessa sich durch Oskar verändert hat und auch wieder Spaß am Leben hatte und einen letzten schönen Sommer hatte.

Oskar war einem vom erstem Moment an sympathisch, was vielleicht daran liegt, dass man ihn durch Tessas Augen wahrgenommen hat und diese fand ihn vom erstem Moment an toll! Jedoch war das, was er für Tessa gemacht hat, einfach toll und nicht jeder hätte dies gemacht und genau dies zeigt, was für eine tolle Person er ist.

Tessas Familie wirkt im erstem Moment ganz normal, jedoch wurde immer mehr über diese klar und jeder von ihnen hat mich zum Weinen gebracht…ihre Mutter durch ihre Einfühlsamkeit, Larissa durch ihre Ehrlichkeit und ihre Gefühle, die sie niemandem sagen wollte und ihr Vater, weil ihm sein Beruf wichtiger schien als seine kranke Tochter, was ich am schlimmsten fand!

Die Erzählperspektive beschränkte sich die meiste Zeit auf Tessas Sicht und erst später wurde auch aus Oskars Sicht geschrieben, was mir am Anfang ein bisschen gefehlt hat, da man dadurch auch noch viel über ihn lernen konnte.

Die Geschichte hatte eine perfekte Mischung aus einem ernstem Thema- dem Tod und den schönen Seiten des Lebens. Außerdem war noch ein Road Trip- Abenteuer mit drinnen, was ich persönlich sehr mag. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die einem nie langweilt.

Mein Fazit:

Es ist auf jedem Fall ein ehrliches Buch, in dem einem nichts vorgemacht wird und genau deswegen liebe ich es! Aber es gibt auch schöne Dinge und vor allem sieht man, wie sehr Teskar sich liebt!

Auf jedem Fall was für jeden, der John Green und Road Trips mag!

Danafünf Blumen

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