Buchladen?!

Buchladen oder Onlineshop?tumblr_n37wfrgoeE1qh24h5o1_500

Heutzutage geht das meiste ja digital- auch Bücher kaufen…doch ist dies wirklich gut und sinnvoll?

Ich persönlich kaufe meine Bücher nur im Buchladen, weil ich einfach das Gefühl liebe, in meinen Lieblingsbuchladen zu gehen und direkt von dem Geruch von Büchern empfangen werde. Dieser Geruch ist einfach so intensiv und schön, dass man für einen Moment die Probleme des Alltages vergisst.

Wenn man dann durch die Regale voller Bücher guckt und sich wünscht, man könnte in alle Geschichten gleichzeitig eintauchen und für einen Moment in dieser Welt leben könnte, ist man einfach nur glücklich.

Wenn man das eine Buch gefunden hat, was man gesucht hat, ist es ein tolles Gefühl, die s in die Hand zu nehmen und es sich noch einmal genau anzugucken, bevor man überglücklich damit zur Kasse geht.

Aber auch wenn das eine Buch nicht da ist, kann man noch so viel rumstöbern, dass man hinterher dann doch noch ein Buch gefunden hat womit man nicht gerechnet hat und sich schon freut mehr über das Buch beim Lesen zu erfahren. Wenn nicht, kann man sich sein Wunschbuch natürlich auch für den nächsten Tag bestellen und bis dahin kann man sich darauf freuen.

Dieses Gefühl der Vorfreude gibt es natürlich auch in den Onlineshops, wo man sicherlich die ganze Zeit gespannt auf Bücherpost wartet, so wie ich es von meinen Rezensionsexemplaren kenne, doch wird es nicht irgendwann langweilig,nichts neues zufällig zu entdecken? Auf jedem Fall ist dies eine gute Möglichkeit für Menschen, die keine Zeit haben in einen Buchladen zu gehen, aber wennman die Zeit hat?

Ich finde, dann sollte man auf jedem Fall einen Besuch in einem Buchladen riskieren und einmal durchstöbern, umsich hinterher ganz in Ruhe für ein Buch zu entscheiden.

Denn Lesen ist ein sehr intensives Hobby, wo meiner Meinung nach ein entspannter Besuch in einem Buchladen dazugehören sollte.

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Was uns bleibt ist jetzt

Was uns bleibt ist jetzt von Meg Wolitzer9783570162941_Cover.jpg

Inhalt:

Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?

Mein Leseempfinden:

Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte, denn der Buchrücken (oben der Inhalt ist der Klapptext) war nicht gerade sehr informativ, hat mich aber neugierig gemacht.

Es ist wirklich erstaunlich, wie man die Sicht über dieses Buch und die Protagonisten während des Buches ändert und was das in einem auslöst.

Am Anfang denkt man, dass Jam einfach nur ein schreckliches Erlebnis hatte, doch im Laufe der Zeit lernt man mehr über diesen Vorfall und sieht das geschehen und ihr Verhalten immer aus anderen Perspektiven, was einem manchmal etwas verwirrt und einem am Ende den ganzen Sinn des Buches hinterfragen lässt und einem am Ende das Buch auch ein bisschen verdirbt, was wirklich sehr schade ist, weil es echt viel gibt, was zum Nachdenken und weiterdenken anregt.

Wir haben alle nur eine Stimme und die Welt ist so laut. Manchmal denke ich, die Stillen haben begriffen, dass man Aufmerksamkeit am besten erreicht, indem man nicht laut herumschreit, sondern flüstert. Dann müssen alle besonders genau hinhören. (Seite 37)

Der Unterricht bei Mr Quenell war schon ziemlich besonders, aber vor allem besonders lehrreich und man konnte auch selber seine Schlüsse daraus ziehen und auch die Tagebücher, durch die man nach Balzhar gelangt, bringen einem zum Nachdenken. Ich glaube die Autorin wollte damit ausdrücken, dass man durch das Schreiben seine Ängste und schlimme Ereignisse verarbeiten kann, indem man diese noch einmal erlebt und hinterher damit abschließt. Diese Botschaft finde ich gut überlegt und kann der Autorin nur recht geben.

In dem Buch treffen fünf Jugendliche im Unterricht aufeinander, die unterschiedlicher nicht seinen könnten. Die meisten haben eher psychische Probleme, doch Casey sitzt zudem noch im Rollstuhl. Jeder hat eine andere Geschichte, die alle komplett unterschiedlich sind, aber die Jugendlichen auch zusammenschweißt und sie sich öffnen. Im Laufe des Buches entsteht dadurch eine wunderbare Freundschaft zwischen allen.

Der Schreibstill konnte bei mir noch einmal zusätzlich punkten, denn dadurch konnte man in Jams Gedanken eintauchen und wie diese sich im Laufe der Zeit ändern und ihre Sicht verändern. Man merkt auch, dass sie sich selber Dinge verschweigt und nicht wahrhaben will oder Sachen falsch deutet.

Mein Fazit:

Es ist auf jedem Fall ein Buch, wo ich nicht weiß, wo ich es hinstecken soll, weil es kein klassisches Jugendbuch ist, sondern viele tiefgründige Themen behandelt, aber oberflächlich auch leicht Fantasy ist. Doch wenn man über dieses Buch nachdenkt, kriegen viele Dinge auch noch einmal eine andere tiefgründige Bedeutung. Auf jedem Fall ein tolles Jugendbuch, was durch seine Tiefgründigkeit punkte kann.

Dana

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drei Blumen

 

Trendleser

Alles nur Trendleser?

Ich glaube, wir alle haben schon mitbekommen, wie manche Bücher von allen gehypte werden, ob es in irgendwelchen Zeitschriften, in den Buchläden oder auf sozialen Plattformen wie Instagram, doch ist dieser Hype berechtigt und müssen dann plötzlich alle dieses Buch lesen?

Natürlich braucht ein gutes Buch auch die Anerkennung, die es verdient, doch nicht jedes Buch, was beliebt ist, gefällt nicht sofort allen Lesern und diese müssen sich dieses auch nicht kaufen, wenn der Inhalt sie nicht anspricht, aber sie dazugehören wollen. So etwas finde ich wirklich traurig, weil ich mir sicher bin, dass diese Büchertrends manchen die Lust am Lesen genommen haben und sie dadurch nichtmehr ihren Sinn erfüllt.

Doch warum sind manche Bücher schon vor ihrer Veröffentlichugn so beliebt und andere Bücher Bücher bekommen nicht die Anerkennung, die sie verdienen?

Ich kann es mir um ehrlich zu sein nicht erklären, aber es ist echt manchmal ungerecht.

Abschließend kann ich nur sagen, dass jeder das lesen sollte, was er wirklich lesen will und nicht einfach nur um so zu sein, wie alle anderen. Natürlich sind Leserunden, wo man gemeinsam ein Buch liest und bespricht was komplett anderes.

Jeder sollte für sich entscheiden, was er liest und niemand muss sich irgendwo anpassen, denn Bücher sind für alle da…

Monday Club

Monday Club- Der zweite Verrat von Krystyna Kuhn

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Du wirst die Nächste sein!“ Faye bekommt die letzten Worte von Virginia Donnelly, die Liz‘ rechte Hand war, einfach nicht mehr aus dem Kopf. Schwebt sie wirklich in solcher Gefahr? Alles deutet darauf hin, denn plötzlich behauptet ihre Tante Liz, Faye leide unter Epilepsie. Epilepsie – wie Zoey Fuller und Fabiane Nuñez. Und beide sind tot. Aber steckt tatsächlich der mächtige Monday Club hinter allem? Die Menschen, die sie seit ihrer Geburt kennt? Das behauptet jedenfalls der gutaussehenden Luke, dem sie sich in ihrer Verzweiflung anvertraut. Und Faye wird auf einmal klar, dass sie unbedingt alles daransetzen muss, um hinter die Machenschaften des Monday Clubs zu kommen.

Mein Leseempfinden:

Als allererstes muss ich wirklich die gute Ausarbeitung des Buches loben. Am Anfang bekommt man noch einmal einen kurzen Rückblick über das Geschehen im erstem Band, es werden im Wörterbuch wichtige medizinische Fremdbegriffe erklärt und hinzu kommt noch, dass man durch die Karte einen guten Überblick über Bluehaven hat.

Schon das erste Kapitelbeginnt rasant und direkt wird man wieder mit vielen Rätseln konfrontiert und in das Buch eingebunden, was einem dazu bringt, sich wieder in die Geschichte reinzudenken und diese Spannung lässt auf keiner Seite nach, was manchmal zwar schade ist, weil man wünscht Faye wirklich, dass für sie wirklich alles ok wird, stattdessen wird sie mit immer mehr Problemen konfrontiert und irgendwann ist man es wirklich leid.

Was mir wiederum total gut gefallen hat, war, dass sich dieses Buch immer mehr zu einem leichten Thriller entwickelt hat und einen wirklich gefesselt hat. Zwar gefallen mir Thriller im allgemeinem nicht so gut, aber einen leichten Hauch von einem Thriller in einem Buch wie es hier der Fall gewesen ist, gefällt mir wiederrum umso besser.

Die Geschichte an sich ist wirklich gut, weil sie auch viele medizinische Aspekte behandelt und erklärt, ohne einen zu langweilen, aber auch der Monday Club ist eine tolle Idee und langsam nimmt die Geschichte weiter Fahrt auf und mittlerweile ist man sich den Absichten des Monday Clubs nicht mehr so sicher und versteht Faye, die dort niemandem mehr trauen will und auch nicht mehr kann.

Der Monday Club war überall. Er wachte über uns wie ein Schutzengel, bis er seine Flügel ausbreitet und sich in eines dieser Fabelwesen verwandelte, die den Tod brachten. (Seite 203)

Ich glaube an diesem Zitat merkt man, dass man den Monday Club nicht als Feind haben will und doch genau das ist Faye passiert und es wird wirklich spannend, weil Dinge passieren, die man nicht vorhersehen kann.

Der Schreibstil aus Fayes Sicht gefällt mir im allgemeinem ganz gut, jedoch wirken ihre Gedanken manchmal entweder ein bisschen zu hysterisch oder zu sorglos und das passt einfach nicht in das Bild der starken und klugen Faye. Außerdem haben mir die unterschiedlichen Einblicke in den Monday Club sehr gut gefallen und gaben dem Buch noch einmal einen ganz besonderen Touch.

Neben Faye als Protagonistin gefallen mir auch die anderen Charaktere auch gut und vielen von ihnen wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt und man erfährt mehr über diese. Von manchen Charakteren ist man sich aber immer noch nicht sicher, welches Ziel sie verfolgen und ob sie wirklich in Team Faye sind, was man hoffentlich im drittem Band erfahren wird und endlich erfahren wird, ob seine Vermutungen richtig waren…

Mein Fazit:

Auf jedem Fall kann der zweite Band mit dem erstem mithalten. Aber vor allem an Spannung hat es hier zugenommen und gefällt mir wirklich sehr gut. Die Geschichte ist vielleicht nicht gerade an die Realität gebunden, jedoch ist es der Autorin klasse gelungen, dass es so wirkt. Zwar ist dieses Buch nicht perfekt, aber außer ein paar Mackern kann man wirklich kaum etwas aussetzen.

Dana

Alles zum Monday Club hierdrei Blumen

Mein Herz wird dich finden

Mein Herz wird dich finden von Jessi Kirby

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Eine Liebe, die tragisch endet. Eine neue Liebe, die tragisch beginnt. Ein Herz, das nicht aufhört zu lieben. Und am Ende der Tränen: das Glück. 400 Tage ist es her. Vor 400 Tagen ist Mias große Liebe bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Vor 400 Tagen hat Noah eine zweite Lebenschance bekommen. Als sie einander begegnen, spüren sie beide sofort, dass sie zusammen gehören. Doch nur Mia weiß, dass Noah ihr niemals begegnen wollte. Dass sie gegen seinen ausdrücklichen Willen gehandelt hat, als sie sich auf die Suche nach ihm gemacht hat. Dass Noah niemals wissen wollte, wer vor 400 Tagen ums Leben gekommen ist. Weil es irgendwie nicht richtig ist, dass er weiterleben darf – nur weil jemand anderes gestorben ist. Doch für Mia ist es, als wäre die Welt plötzlich wieder in Ordnung. Als wäre das Leben wieder bunt und schön. Und als hätte sie Noah nicht verschwiegen, dass sie einander nur begegnet sind, weil sie wissen wollte, wer der Mensch ist, der das Spenderherz ihres Freundes bekommen hat. Doch wie glücklich darf sie nach Jacobs Tod eigentlich sein? Und wann wird aus Schweigen … Verrat? Mia muss Noah erzählen, wer sie ist. Aber was bedroht ihre Liebe mehr? Eine Lüge – oder die Wahrheit?

Mein Leseempfinden:

Wenn ich ehrlich bin, wurde ich auf dieses Buch vor einiger Zeit nur aufmerksam, weil das Cover ein Traum ist und nicht irgendwie durch Bookstagram oder anderen Empfehlungen, was wirklich schade ist, weil das Buch ein Traum ist und auf jedem Fall mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte!

Wie man bestimmt schon bemerkt durch den Klapptext beginnt dieses Buch sehr traurig und nimmt einem von Anfang an mit und man hat das Bedürfnis, zu wissen, dass es Mia am Ende gut geht, da diese es mehr als verdient hat.

Weil alle Organe von Jacob gespendet wurden, will Mia gerne wissen, wer diese bekommen hat und lernt auch allen Empfänger kennen, außer den, der sein Herz hat und so macht sie sich eigenständig auf die Suche…und findet Noah.

Jedoch hat sie wohl nicht mit Noah gerechnet und ist mit der Situation überfordert, was man durch die guten Gedankengänge im Buch auch gut nachvollziehen kann.

Als Noah und Mia sich näherkommen, kann man eine deutliche Entwicklung sehen und merken, dass es Mia nach einer so langen Zeit wieder gut geht, aber man merkt auch, dass sie das alles hinterfragt und ob sie sich richtig verhält.

Alles in allem habe ich Mia als ein sehr kluges Mädchen empfunden, die sich viel zu viele Gedanken macht und sich dadurch auch manchmal selber im Weg steht, vor allem als sie Noah kennen lernt, aber auch von Noah und den anderen Charakteren hatte man durch passende Beschreibungen ein sehr gutes Bild von ihnen, sowohl, wie sie aussehen als auch über ihr Verhalten.

Die Geschichte spielt im sonnigen Kalifornien, wo das Leben schön aber auch traurig sein kann und das konnte man in diesem Buch sehr gut sehen, denn Noah hat Mia an sehr schöne Orte geführt und trotzdem war sie traurig.

Was ich auch gut fand war, dass vor jedem Kapitel etwas wissenswertes über das Herz stand, wie zum Beispiel es gibt Momente der Erfüllung im Leben, die man durch Worte nicht vollständig erklären kann. Ihre Bedeutung kann nur durch die unhörbare Sprache des Herzens vermittelt werden (Seite 302), aber auch eher wissenschaftliche Dinge, die zu der Situation passen und auch sehr interessant sind.

Mein Fazit:

Äußerlich kann das Buch auf jedem Fall punkten, aber auch der Inhalt ist mehr als überzeugend, denn dies ist keine einfache tragische Liebesgeschichte, die unmittelbar ins Verderben führt, dies ist wirklich mehr!

Einfach mehr Gefühle und mehr Herzschmerz, aber auch mehr schöne Momente. Es macht wirklich Spaß dieses Buch zu lesen und auf jedem Fall ein Muss für alle, die tragische Liebesgeschichten lieben, ihnen die gleiche Handlung aber zu langweilig ist…auch im Aspekt auf Organspende und dem Herzen ist dieses Buch ein absoluter Volltreffer!

Dana

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