Infernale

Infernale von Sophie Jordan

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Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet.
Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand.
Niemand sagte: Das geht nicht.
Niemand sagte: Mörderin.

Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin?

(Quelle: Buchrücken des Buches)

Mein Leseempfinden:

Dieses Buch war eine Zeit lang wirklich sehr beliebt, doch irgendwie habe ich mich nicht großartig für diesen Hype interessiert, bis ich im Laden durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden bin und es mitgenommen habe…

Ich habe schon immer gewusst, dass ich anders bin.(Seite 11)

Dieses Buch ist anders als andere Dystrophien, denn hier führt die Protagonistin, trotz der vielen Gewalt und der immer weniger werdenden Staatskontrolle in den USA, ein perfektes Leben mit dem Besuch einer Privatschule, reichen Eltern, tollen Freunden und einer großartigen Zukunft. Bis sich alles ändert als herauskommt, dass sie das Mördergen in sich trägt. Denn danach verändert sich ihr Leben drastisch.

Denn aus den ehemals beliebtem Mädchen wird eine Ausgestoßene, von der sich ihre Freunde und sogar ihr Familie abwenden und deren Zukunft zerstört ist.

Und genau diese Idee ist so revolutionär und lässt sich mit keinem anderem Buch vergleichen! Von der ersten Seite an, ist man gefesselt von dem Buch! Denn die Entwicklung ist perfekt beschrieben und man erlebt mit, wie es mit Davys Leben langsam abwärtsgeht und wie sie sich als Person verändert und ihr Umfeld reagiert.

Hier wird es auch nochmal für alle interessant, die sich fragen, on Gene unser Handeln steuern oder sich generell für unsere Gesellschaft interessieren, die immer nur perfekte Menschen will.

Sophie Jordans Schreibstil ist wirklich einzigartig und lässt einen auf eine ganz besondere Art mitfühlen!

Die ganze Zeit fühlt man mit Davy mit und trauert wirklich mit ihr um ihr perfektes Leben…und dies so hautnah, dass es einem Angst macht!

Hinzu kommt noch, dass nach jedem Kapitel ein kleiner Vorgeschmack auf die weitere Handlung gibt durch Zusatzwissen wie z.B. Mitteilungen von HTS- Forschern, diese die Protagonistin aber nicht hat und man ihr diese Informationen oft sagen möchte, damit sie anders handelt und dies macht einen einfach verrückt!

Aber nicht nur die Handlung und der Schreibstil ist nahezu perfekt, sondern auch die Figurenkonstellation ist passend und bestimmt einen großen Teil der Handlung, so dass Davy meistens nur hilflos mitansehen kann, wie andere Menschen über ihr Leben entscheiden und dieses immer mehr zerstören.

Mein Fazit:

Ein Muss für alle, die Dystrophien mögen, aber trotzdem mit den Protagonisten mitfühlen wollen. Dies ist wirklich das perfekte Buch für diese und auch eins meiner Lieblingsbücher, an dem ich außer ein paar nicht nennenswerte Kleinigkeiten perfekt ist. jetzt heißt es erstmal bis Februar nächsten Jahres auf das Finale des Zweiteilers zu warten!

Dana

vorlage

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Bookstagram ist cool?

Hallo ihr Lieben!

heute wollte ich ein bisschen über Bookstagram reden. Für alle, die nicht wissen, was bookstagram ist:

Bookstagram ist eine Zusammensetzung aus Book und Instagram und beschreibt die Buchcommunity auf Instagram.

Auch ich bin wie viele andere auch Teil von Bookstagram, meine Seite heißt @danas.buchtraum und dort versuche ich so oft wie möglich etwas zu posten!

Aber ist Bookstagram cool und wirklich nötig?

Meiner Meinung nach ist Bookstagram wirklich cool und nötig, denn

  1. …durch Bookstagram lernt an viele Leute kennne, die Bücher genauso lieben wie man selbst und man mit diesen eine Leidenschaft teilt. Dadurch entstehen viele Freundschaften, wo ich wirklich froh bin, dass ich diese kennenlernen durfte durch Bookstagram.
  2. …es macht Spaß, sich zu überlegen, welche Bilder man macht und diese dann zu posten, so dass später eine Collage aller Bilder auf dem Profil entstehen
  3. …man bleibt immer auf dem neustem Stand in Sachen Büchern und Fangirl- Dingen, denn oft posten andere Accounts die neuusten News, die man noch nicht mitbekommen hat und so wird man immer wieder mit den neusten News versorgt
  4. …ohne meine Instagram- Seite und die Unterstützung von Bookstagram, hätte ich nie angefangen zu bloggen und mittlerweile liebe ich es einfach!
  5. …es ist toll, wenn man sieht, wei einzigartig jeder ist und dadurch auch die Profile der einzelnen.
  6. …man bekommt Rückmeldung und Unterstützung- natürlich von seinen Bookstagram- Freunden, aber was einen vor allem freut, ist wenn eine Autorin auf dein Profil und deinen Blog aufmerksam geworden ist und deine Bilder & Rezensionen lobt, was einen wirklich glücklich macht.

So meine Lieben, es war zwar nicht viel, aber ich hoffe, es gefällt euch trotzdem!

Dana

Wenn wir fallen

Wenn wir fallen von Jennifer Benkau

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Liz träumt immer wieder von einem Jungen- den sie noch nie gesehen hat, den sie aber hübsch findet. Die Träume sind so real, dass sie denkt, sie verliert den Verstand. Gibt es ihn wirklich? Ja, doch er ist ein Krimineller und Mitglied einer gefährlichen Gang und passt dadurch so gar nicht zu der sanften Liz, die in ihrer Freizeit Mode designt und in einer Tierartztpraxis hilft, doch trotz allem will sie mehr über ihn herausfinden. Sie ahnt nicht, dass er selber sie auch wahrgenommen hat, jedoch nur, weil sie ihm gefährlich werden könnte, als sie ihn bei einem Überfall erkannt hat.

Mein Leseeindruck:

Um ehrlich zu sein, der Einstieg in das Buch ist mir ein bisschen schwergefallen, zwar beginnt es spannend, doch danach fällt die Spannung schnell wieder ab und wird erst langsam wiederaufgebaut, was wirklich schade ist, denn die Idee der Geschichte ist wirklich toll und mal etwas Anderes.

Liz muss man aber einfach sofort ins Herz schließen, denn sie ist eine liebevolle Person, die guterzogen ist und sich noch nie etwas zu Schulden kommen hat, im Gegensatz Louis, den geheimnisvollem Jungen aus ihren Träumen, der Mitglied einer Gang ist und nicht gerade ein Vorzeigekind. Also passen sie nicht gerade zusammen und haben keine Gemeinsamkeiten, doch als sie sich näher kennenlernen, passiert das Unglaubliche.

Sie sah, dass nichts passierte; nichts, was sie nicht selbst entschieden. (Seite 445)

Wie schon gesagt, die Idee ist eine komplett neue und passt zu Jennifer Benkau, denn auch ihr Buch Marmorkuss war etwas komplett Neues und konnte bei mir durch seine Einzigartigkeit punkten.

Die Träume waren super geschrieben und haben mir wirklich gefallen, vor allem als diese sich im Laufe des Buches verändert haben und auch einen wichtigen Teil der Handlung ausgemacht haben.

Neben den zwei Protagonisten gab es auch noch Charaktere, die diese manipuliert und beeinflusst haben und generell die Handlung gelenkt haben, was auch mal überraschend war und mir gut gefallen wurde, weil man dadurch nicht ahnen konnte, was als nächstes passiert und so hinterher die Spannung gehalten wurde.

Geschrieben wurde aus Sicht von Liz und Louis, was mir ganz gut gefallen hat und man dadurch einen Einblick in das Leben der beiden erhalten hat und auch einige Geheimnisses der beiden erfahren hat und generell das Verhalten der beiden besser verstehen konnte.

Aber was mir fehlte, war, dass die Bedeutung der Träume klar wird und man endgültig weiß, woher sie kommen…

Mein Fazit:

Eine tolle Geschichte, jedoch fiel mir der Einstieg schwer und es fehlt mir eine gewisse Tiefgründigkeit, aber sonst ein wirklich tolles Buch von einer tollen Autorin mit einer komplett neuen Idee und Umsetzung, die mich hinterher durch die anhaltende Spannung überzeugen konnte.

Dana

drei Blumen

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Ein Sommer und vier Tage

Ein Sommer und vier Tage von Adriana Popescu

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Sich mal so richtig verknallen! Das wär‘s, denkt sich die 16-jährige Paula, der ihr wohlbehütetes Leben manchmal ganz schön auf die Nerven geht. Lernen, lernen, lernen und dann Karriere machen, das kann doch nicht alles sein! Paula würde viel lieber ferne Länder bereisen, ein richtiges Abenteuer erleben und sich mal so richtig, richtig verlieben. Als sie während der Busfahrt nach Amalfi ins Sommerferienlager versehentlich an einer norditalienischen Raststätte zurückgelassen wird – ausgerechnet mit dem süßesten Typen der Gruppe –, packt sie die Gelegenheit beim Schopf und lässt sich für vier köstliche, völlig losgelöste Tage mit ihm allein durch Italien treiben … Tanzen im Mondschein am Strand all inclusive.

Mein Leseeindruck:

Paula ist das was viele als Streber bezeichnen, doch der Schein trügt…sie will raus in die Welt und Abenteuer erleben und nicht an irgendeiner Elite Uni studieren. Sie will einfach nur Leben und Abenteuer erleben, doch wie es aussieht, geht’s in Italien nur ins Sommerlager, obwohl Paula Italien sehen und erleben will, doch dann kommt Lewis…

Abenteuer. Immer wieder hört man, das Leben wäre ein einziges großes Abenteuer. Nur nehmen wir uns viel zu selten Zeit, um solche Abenteuer zu erleben. (Seite 9)

…und Lewis zeigt ihr Italien von der schönsten Seite und es macht wirklich Spaß, mitzuerleben, wie Lewis & Paula durch Italien reisen, denn das ist, was sie will. Zusammen reisen sie an die schönsten Orte und erleben Abenteuer auf die man neidisch werden kann, denn sie sehen nicht nur tolle Orte wie Bologna, Rovereto oder Rom, sondern lernen sich auch kennen und ändern ihr komplettes Leben.

Roadtrip- Bücher sind zwar nichts Neues, jedoch konnte mich dieses Buch durch seine Spontanität beeindrucken und handelt nicht nur von den klassischen Orten, sondern spielt auch in Orten, welche man vorher kaum wahrgenommen hat und Lewis & Paula treffen so viele tolle Menschen, dass man einfach nur neidisch werden muss auf ihr viertägiges Abenteuer. Aber natürlich ist nicht alles perfekt und an lernt die beiden Protagonisten im Laufe der Zeit ziemlich gut kennen.

Auch die restlichen Charaktere, die meist nur einen kurzen Auftritt haben, können einen überzeugen und passen genau zu der Situation und verschönern einem dadurch oft das Lesen.

Der Schreibstil war „normal“, ich kann also nichts Besonderes hervorheben, außer dass ich die Kapitelüberschriften wirklich mal erfrischend anders fand.

Die Idee des Buches fand ich wirklich gut und die Umsetzung genauso, denn Paulas Wandlung konnte man das ganze Buch über begleiten und nachvollziehen, denn Lewis und diese Reise haben die so verändert, dass man sich einfach nur für Paula freuen muss.

Mein Fazit:

Auf jedem Fall ein erfrischender Sommer- Roman für alle die Roadtrips und Italien mögen. Adriana Popescu versteht es wirklich ihre Leser mit auf eine Reise zu nehmen. Leider konnte mich der Schreibstil nicht wirklich umhauen, aber ansonsten ein wirklich tolles Buch für den Sommer!

Dana

vier Blumen

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Reisen durch Bücher

Reisen durch Bücher?

Oft sagen Leute, dass man durch Bücher reiesen kann und dadurch mehr Orte sieht als jeder, der selber verreist und dem kann ich auch zustimmen, doch erstetzen Bücher wirklich komplett das Reisen oder wecken Bücher einfach nur die Wanderlust?

Meiner Meinung nach ein schwieriges Thema, denn ich liebe es, wenn ich einen fremden Ort durch die Augen anderer erleben kann und viele Dinge über diese Kultur kennenlerne, doch viel mehr liebe ich es selber neue Orte zu entdecken und Abenteuer zu erleben, die man nie vergessen wird. Das Leben ist nicht nur dazu da, um sich irgendwo zu verkriechen und von Abenteuern zu lesen, sondern viel lieber sollte man selbst Abenteuer erleben. Einfach in die Welt hinaus und so viel sehen, wie es einem möglich ist. Selbs Erfahrungen machen, anstatt immer nur von den Erfahrungen der anderen zu leben. Selbst eine Meinung bilden, anstatt allen anderen alles blind zu glauben, was sie sagen.

Einfach selbst Abenteuer erleben, anstatt ewig nur davon zu lesen oder zu hören. Dafür ist das Leben doch da…Erfahrungen zu sammlen. Diese müssen nicht immer nur positiv sein, sondern auch aus den negativen lernt man.

Jeder der die Chance hat, die Welt zu sehen, sollte diese Chance nutzen und raus gehen, um die Welt zu sehen. Man kann sich nicht nur immer hinter seinen Büchern verstecken und immer nur von den ganz großen Abenteuern lesen und den ganz großen Lieben lesen, sondern raus in die Welt und so viel davon sehen, wie es einem möglich ist!

Das Leben ist wie ein Buch. Und wer nicht reist, sieht nur eine Seite davon.-Jean Paul

In dem Sinne verabschiede ich mich und werde jetzt wegfahren. Über Italien nach Kroatien. Natürlich habe ich schon in Büchern wie mein bester letzter Sommer von Italien gelesen, aber ersetzten kann dies  keine Reise. Es diente jediglich als Inspiration- den das sidn Bücher für mich. Inspirationen.

Meine neue Kamera

Hallo ihr Lieben!

heute wollte ich euch etwas über meine neue Kamera erzählen, die ich mir vor knapp einer Woche gekauft habe!

Und zwar habe ich mich für die Nikon D3300 entschieden und bin mit meiner Wahl mehr als zufrieden! Die Nikon D3300 ist eine Spiegelreflexamera für Einsteiger und hat unglaubliche 24,2 Megapixel! Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich mir eine Spiegelreflexkamera oder eine Bridge hole und wenn, welche.

Aber mit der D3300 bin ich mehr als zufreiden, denn sie überzeugt nicht nur durch eine gute Bildqualität, sondern hat zu dem noch einen Guide Modus, der einen noch einmal vieles erklärt und man wirklich viel dazulernt!

Mehr Infos zu meiner Kamera gibts hier

Zudem wollte ich euch auch von einem Buch erzählen, welches mich durch seine Vielseitigkeit überzeugen konnte. Und zwar ist das Read this if you want to take great Photographs und wie sich einige bei dem Titel schon denken können, ist das Buch auf Englisch…jedoch ist das Englisch nicht schwer geschrieben und die Tipps von den zahlreichen Fotografen sind wirklich goldwert und knapp gehalten, so dass sie texte einen nicht langweilen, sondern inspirieren!

Mehr Infos zu dem Buch gibts hier

Vielleicht fragen sich jetzt manche, warum ich eine Kamera brauchte…

…ich habe schon immer gerne fotografiert und das nicht mit meiner eigenen Kamera. Die Kameras waren nicht gut für mich und konnten oft nicht das, was ich brauchte.

Ich habe vor allem Spaß daran, Tiere zu fotografieren, aber auch Nahaufnahmen von der Natur finde ich großartig. Zudem fahre ichjetzt auch in den Urlab und bin gespannt, welche spannenden Motive ich dort zu sehen bekomme!

Hier sind noch ein paar Fotobeispiele aus der letzten Woche

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dana

 

 

Wenn der Sommer endet

Wenn der Sommer endet von Moira Fowley- Doyle

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So lasst uns die Gläser erheben auf die dunkle Zeit … Die dunkle Zeit, wie die 17-jährige Cara, ihre Schwester Alice und ihre restliche Familie es nennen, scheint wie ein Fluch, der sie einmal im Jahr für ein paar Wochen heimsucht. In diesem Zeitraum passieren Unfälle, geliebte Menschen sind schon gestorben. Und dieses Jahr soll es eine der schlimmsten dunklen Zeiten werden, prophezeit Caras Freundin Bea. Mysteriöse Dinge geschehen und bald weiß Cara nicht mehr, was Traum und was Realität, was Magie und was echt ist. Die Grenzen verschwimmen, und als lange vergessene tragische Ereignisse ans Licht kommen, könnte es für Cara, ihre große Liebe Sam und ihre Schwester Alice schon zu spät sein …

Mein Leseempfinden:

Als erstes wollte ich mich bei dem cbt- Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken, also Danke! Und danach muss ich einfach dieses Cover loben! Auf dem ersten Blick sieht es nicht gerade sehr außergewöhnlich aus, doch auf dem zweiten Blick und nach lesen des Buches merkt man, dass es perfekt zum Buch passt. Schwebt das Mädchen in den Himmel oder fällt es doch nur auf die Erde? Alles eine Frage der Perspektive und genau davon handelt dieses Buch.

Unfälle passieren. Unsere Knochen splittern, unsere Haut reißt, unsere Herzen brechen. Wir brennen, wir gehen unter, wir bleiben am Leben. (Seite 312)

Jedes Jahr im Oktober passieren in Caras Familie zahlreiche Unfälle, die oft knapp ausgehen oder in einer Tragödie enden, Zufall? Schicksal? Fluch? Genau diese Fragen stellt man sich sofort, doch was stimmt? Gibt es wirklich solche Zufälle oder ist es vielleicht sogar ein Fluch?

Dies wird einem nicht sofort beantwortet und macht dieses Buch dadurch umso spannender, denn obwohl sich das Buch vor allem um die dunkle Zeit dreht, aber auch Teenager-Themen wie Liebe und Partys, macht es schwierig, dieses Buch in eine Schublade zu stecken oder einem Genre zuzuordnen.

Im Laufe des Buches verwischt die Grenze zwischen Realität und scheinbar Unmöglichem und oft fragt man sich, ob sich dies die Protagonistin Cara einbildet oder ob es so etwas wirklich gibt?

Die Figurenkonstellation wirkt auf dem ersten Blick kompliziert, doch wenn man sich konzentriert, erscheint diese logisch und alle Charaktere sind aufeinander eingespielt. Auch wenn manche Figuren nicht gerade der Norm entsprechen, schließt man die meisten ziemlich schnell ins Herz.

Der Schreibstil war locker gehalten und stach durch passende Anmerkungen und Gedanken der Protagonistin hervor, welche einem geholfen haben, das Buch zu verstehen und die Gedankengänge gelenkt hat.

Die Handlung war etwas komplett Neues und lässt sich nicht einfach in eine Schublade stecken, wie ich eben schon gesagt habe und glänzt durch seine Einzigartigkeit. Jeder nimmt dieses Buch anders wahr und zieht seine eigenen Schlüsse, denn obwohl es viele Fantasy- Elemente hat, verliert es nicht an Tiefgründigkeit.

Leider weiß ich bis jetzt noch nicht, was ich aus dem Buch gelernt habe und weiss auch noch nicht so recht, ob sich vieles im Kopf der Protagonistin abgespeilt hat, die eine blühende Fantasie hat oder ob es wirklich so geschehen ist. Egal, welche Schlüsse ich ziehe, dieses Buch ist tiegründig und nimmt einem auf jedem Fall mit auf ein Abenteuer voller Magie, Freundschaft, Liebe, Geheimnissen  und Tragödien.

Mein Fazit:
Auf jedem Fall ein tolles Buch für Leser, die ein Jugendbuch suchen, welches aber auch leicht in die Fantasy- Richtung geht. Schade ist nur, dass man trotz der Tiefgründigkeit der Geschichte, lange braucht um seine Schlüsse daraus zu ziehen und die wahre Bedeutung des Buches zu verstehen. Dafür denkt man aber auch noch nach dem lesen an das Buch.

Dana

vier Blumen

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